Meiner Meinung nach ... ! Folge 9

  • Lange nichts mehr von mir gehört. Da ich aber in den verschiedenen Kommentaren bereits das ein und andere gesagt habe, wollte ich das nicht auch noch so erwähnen. Das ich heute mal wieder hier was sagen werde, ist natürlich der aktuellen Situation gewidmet.


    Ich gehe mittlerweile schwer davon aus, das Herr GT sich mit der erneuten Verschiebung für sich nur Zeit kaufen möchte. Um an den passenden Worten zu Pfeilen, wie er den Vereinen, Fans usw am besten sagen kann das es keine Saison geben wird. Denn ob tatsächlich Mitte Dezember, vielleicht 1. Januar gestartet wird, ist doch sehr unwahrscheinlich.


    Das eine Regierung seinen kleinen Vereinen helfen kann, zeigt das Beispiel aus unserem Nachbarland Österreich. Denn die Ice Hockey League hatte bereits am vergangenen Wochenende offiziell mit dem Spielbetrieb begonnen. Vor maximal 1500 Zuschauern pro Spiel und Stadium. Nun sind auch diese Klubs von den Ticketverkäufen abhängig, trotzdem hat es die Ice Hockey League gewagt, in die Saison zu starten. Möglich war das nur mit der Zusage der österreichischen Regierung, für Corona-bedingte Ausfälle aufzukommen.

    Das ist quasi eine Vollkasko-Versicherung und eine mögliche Lösung für das Problem der DEL, unter Voraussetzungen in eine Saison zu starten, die die Liga am Ende zerstören könnte.


    Aus meiner Sicht wäre das eine sinnvolle Lösung. Die 14 Klubs könnten mit individuellen Hygienekonzepten für ihre Spielstätten starten und wären unabhängig von 7-Tage-Inzidenzien und örtlichen Beschränkungen, weil die Bundesregierung für Ausfälle individuell aufkäme.


    Die Frage die man sich aber stellen muss, wer soll am ende bezahlen? Es gibt ja laut unserer Regierung ein Konjunkturpaket von 200 Millionen Euro für den Spitzensport. Das könnte ausreichen. Vor allem, weil noch immer nicht klar ist, ob die darin vereinbarten 800.000 Euro noch irgendeinem DEL-Klub zukommen. Wahrscheinlich eher nicht.


    Wenn also zb in Bremerhaven 3000 Zuschauer kommen dürfen, in Augsburg aber kein Fan, bekämen die Fischtown Pinguins weniger erstattet als die Panther in Augsburg. Und genau so kann das für andere Publikumssportarten wie Handball, Basketball oder Volleyball gelten. Allerdings ist auch diese Rechnung von der Hoffnung getragen, dass das Infektionsgeschehen irgendwann wieder vollere Hallen zulässt.


    Bis Mitte November ließe sich diese Art Vollkasko-Versicherung für die DEL auf den Weg bringen. Mitte Dezember könnte die Saison dann tatsächlich beginnen. Sofern die Politik da mitmachen würde.


    Meiner Meinung nach wird die DEL sich und der Politik ein erneutes Ultimatum ab Mitte November dann wohl nicht mehr geben.

    Um dann noch glaubhaft bei allen rüber zu kommen, heißt es nur noch Starten oder Absagen. Eine andere Möglichkeit gibt es definitiv nicht mehr.